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Masken-Lieferanten verklagen Bundesgesundheitsministerium

Wenn Not am Manne ist (oder der Frau), wenn die Panik einsetzt, dann macht man schonmal Dummheiten. Kommt sogar in der Politik vor. Die Maskeneinkaufstour der Bundesregierung hat nun juristische Folgen.

Nachdem die Politik versäumt hatte genug Masken auf Lager zu haben für den Fall der Pandemie, war die Panik im März groß. Masken, bis dato Billigartikel im Cent-Bereich wurden nun teuer. Wie das so ist, wenn Nachfrage auf ein begrenztes Gut trifft. Das veranlasste die Linke natürlich gleich zum Rundumschlag der Kapitalismuskritik, aber das ist ein Thema was wir ein anderes Mal vertiefen.

In all der Panik kam das Ministerium nun auf die Idee, man kaufe nun unbürokratisch Masken. Allen die eine Nähmaschine hatten und Masken produzieren konnte, wurde eine Abnahmegarantie gegeben. Zu großzügigen Preisen. Einzige Bedingung war eine Mindestlieferung von 25.000 Stück. Doch wieder nichts für die Hobbynäher.

Das Ganze wird wohl nun teuer für den Steuerzahler. Zahlreiche Firmen stellten die Produktion um und boten die Masken dem Ministerium an, welche diese nun nicht mehr haben will.

Die ganze Aktion landet nun vor Gericht. Knapp 50 Lieferanten klagen bereits, was die Sache nicht billiger machen wird. Anwälte arbeiten auch nicht umsonst.

Wir prangern dies an!

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