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Corona vs. Energie sparen

Die Widersprüchlichkeit der Politik. Lange Zeit wurden Luftfilter in Schulen vermisst. Jetzt sind sie, zumindest hier und da, installiert, sollen aber nach dem Willen des Umweltbundesamtes nicht verwendet werden. Braucht zuviel Strom und Strom ist knapp, da wir ja unsere Kraftwerke abschalten wollen.

Liefer lüften und frieren, als Strom verbrauchen. Da die Heizung ohnehin nicht angeschaltet werden soll, macht das am Ende auch keinen großen Unterschied mehr.

Auch an anderen Stellen passt alles nicht so richtig zusammen. So sollen wir Abstand halten, aber gleichzeitig wird mit dem 9 Euro Spaßticket für volle Bahnen ohne Abstand gesorgt.

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Maskenpflicht nur für den Pöbel

Masken ja, aber nicht für alle! Kommentar zur Reise im Regierungsflieger.

“Alle Schweine sind gleich, aber einige Schweine sind gleicher”. Dieser Satz ist mir in Erinnerung geblieben, als wir zu Schulzeiten verpflichtet wurden, die Farm der Tiere zu lesen. Schullektüre war selten schön, wenn ich an Antigone oder gar die Werke von Goethe zurückdenke. Sicher wertvoll, aber mitnichten lockerer Lesestoff. Mein naiv jugendliches Ich, fand die Geschichte damals toll, als die Tiere sich gegenüber den Menschen erhoben, um an Ende, ganz zu meiner Empörung unter dem Joch der Schweine gleichermaßen zu enden. Aber ich schweife ab.

Die Lehre der Geschichte ist, dass diejenigen, welche die Regeln einer Gesellschaft vorgeben, es selbst nicht gerne so genau nehmen. Es gilt die Regel, tue nicht, was ich tue, sondern was ich sage.

Die Maskenpflicht ist lästig und oft auch unsinnig. Gerade erst letzte Woche fuhren wir zu dritt in einem ansonsten leeren Zugteil und abgesetzten Masken. Dafür saßen wir in einem vollen Wirtshaus, genossen das Bier aus vollen und später leeren Krügen. Der Schaffner ermahnte uns dennoch blaffend, dass hier die Maskenpflicht noch gelte. Pflichtschuldig setzten wir die Masken auf. Später hörten wir aus einem anderen Zugteil, dass andere Leute die Anweisung nicht ohne Diskussionen umsetzen wollten. So unsinnig die Regel im leeren Zug ist, sie ist halt da.

Oder doch nicht? Zumindest scheinen sich die Politiker selbst gerne aus der Maskenpflicht auszunehmen. Wurden dem Bürger gerne in der Vergangenheit und auch im zukünftigen Herbst der Corona-Maulkorb verpasst, nimmt man es öfter selbst nicht so genau, sei es beim Gruppenfoto der SPD oder aktuell bei der Reise im Regierungsflieger.

Natürlich ist man im Nachhinein um keine Ausrede verlegen. Alle seien getestet, die Maske wurde nur kurz für das Foto abgenommen und überhaupt gelten die Regeln im aktuellen Fall ohnehin nicht. Der normale Bürger fliegt in so einem Fall aus dem Zug, im Flieger eben nicht mit oder darf ein saftiges Bußgeld zahlen.

PR technisch wäre wohl eine einfache Entschuldigung die bessere Wahl gewesen: “sorry wir haben Mist gebaut, kommt nicht wieder vor”. Aber so ist das halt in der Politik, wenn der eigenen Bevölkerung der Waschlappen empfohlen wird, während man selbst mit dem Helikopter zur Wanderung fliegt.

Herr Habeck und seine Grünen meinen, „wir alle“ müssen mehr Verzicht üben.

Unten im Bild: Magnumflaschen Champagner. pic.twitter.com/dAnFoTCQ1A

— thomas woelfer (@t_woelfer) August 23, 2022

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Maske schützt vor gebrochener Nase

In Hagen hat sich gezeigt, dass das Tragen einer Maske nicht nur vor Corona schützt, sondern auch vor einer gebrochenen Nase.

Ein paar Schüler hatten wohl keine Masken auf, was die CSI Corona in Form vom Ordnungsamt auf den Plan rief. Die Schüler gaben Fersengeld und das Ordnungsamt hinterher, hätte der Schüler mehr Sport gemacht, wäre er vielleicht entkommen. Stattdessen gab es Kloppe und eine gebrochene Nase.

Der Schutz der Gesundheit muss manchmal auch robust verteidigt werden. 😉

pic.twitter.com/FLjgxvw4BJ

— Argo Nerd (@argonerd) September 11, 2021

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“So 1 Pimmel”-Tweet – Hausdurchsuchung

Haha, so schnell kann es gehen. Beleidungen im Netz führen zur Hausdurchsuchung.

Aktuell wird mal wieder eine mediale Sau durch Twitter getrieben. Zu Recht, findet die Redaktion des Prangers.

Zum Hintergrund: der Hamburger Innensenator Andy Grote (SPD) feierte trotz Corona Auflagen eine Party, denn die Corona-Regeln sollten ja nur für den Pöbel dienen.

War leider nicht so und er bekam dafür inzwischen auch eine lächerliche Geldstrafe aufgebrummt.

Natürlich zieht so eine Aktion immer gleich den Twittermob ab, welcher die Aktion mehr oder weniger intelligent kommentiert. Ein User kommentierte die Aktion mit “Du bist so 1 Pimmel”. Dafür bekam der User nun die Quittung in Form einer Hausdurchsuchung, um 6 Uhr morgens wurde das Gerät gesucht, welches die Nachricht verschickt hatte.

Anscheinend hatte der Politiker hier etwas nachgeholfen um ein Exempel zu statuieren. Anders ist die Aktion nicht zu erklären, warum die Polizei wegen einer solchen Sache anrückt.

Die Sache ging mehr oder weniger nach hinten los, auf Twitter macht die Sache nun die Runde.

Dennoch bleibt die Schale Botschaft hängen, dass man sich im Internet besser nicht äußert, ansonsten steht die Staatsmacht vor der Tür.

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3G ist Unsinn – Bier trinken in Köln

3G gegen Corona in der Praxis, ein sinnloses Ritual.
Die Redaktion des Prangers war am letzten Wochenende in Köln. Für uns, allesamt frisch geimpft, war es die erste Möglichkeit das von der Politik propagierte 3G in der Praxis zu testen. In Köln gilt, für Innenbereiche, die 3G-Regel. D.h. in den Genuss von Bier aus viel kleinen Gläsern, kommt man nur, wenn man genesen, getestet oder geimpft ist.

In der Theorie sicher eine tolle Sache, in der Praxis ist das eine sinnlose Übung. Kontrolliert wird, der Barcode in der App. Mehr nicht. Akzeptiert wird alles, was nach einem QR-Code aussieht. Ein Screenshot reicht in gut 90 % der Fälle aus, nur in Einzelfällen klickt ein beflissener Ober mal auf den Barcode und lässt sich die Details anzeigen.

Der Name wird nicht kontrolliert. Wer nur in die Kneipe will, kommt mit einem Screenshot bereits fast überall hinein, ansonsten würde es mich nicht wundern, wenn es nicht bereits Fake-COV-Apps gibt, welche die Funktion der Originalapp nachbilden.

Im Grunde genommen kann man sich den Unfug komplett sparen, genauso wie die Maskenpflicht in den Kneipen. Auf dem Weg zum Platz wird Maske getragen, am Tisch nicht mehr, das beeindruckt den Virus sicher.