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E-Mails von centrum.cz, atlas.cz, volny.cz für Partnership, Cooperation, Promotion

In regelmäßigen Abständen erreichen uns E-Mail zu einer Partnerschaft, Kooperation oder zu Promotion-Angeboten. Manchmal kommen diese E-Mails auch als Commercial Offer daher. Diese E-Mails enden auf die Domain centrum.cz . Dies scheint somit aus dem tschechischen Raum zu stammen und in der Tat deuten die E-Mail-Header darauf hin, dass wirklich tschechische Autoren dahinterstecken.

Inhalt der Mails

Die E-Mails sind in englischer Sprache verfasst und weisen auf eine Marketing-Aktion hin. Die Marketing-E-Mails beginnen meist damit, dass sich eine Person mit Namen und ggf. als Manager oder PR-Verantwortlicher vorstellen. Meistens stellt man sich als Verantwortlicher für größere bekannter Computerspiele oder Spiele für Smartphone vor und dass man eine große Werbekampagne durchführt. Dabei möchte man gern auf YouTube promoten durch Review-Videos oder dergleichen.

Hier eine Beispiel-Mail:

Hello,
I’m Blanche Morris and I represent the mobile game Monster legends, developer Socialpoint.

We are running a campaign to promote our product and have chosen YouTube as our means of promotion.

We would be interested in collaborating with you.

If you are interested in collaborating, answer this email and our manager will contact you shortly.

In der Signatur werden dann noch die originalen URLs zur Webseite, Facebook und Twitter des jeweiligen Games eingebunden, so dass man den Eindruck gewinnen soll, dass es sich tatsächlich um eine Partnerschaft, Kooperation oder Promotion des Spielentwicklers handelt. Also in unserem Beispiel sah die Signatur dann so aus:

With best regards,
Blanche Morris
Commercial manager of Monster Legends.

https://www.monsterlegendsgame.com/
https://instagram.com/monsterlegends

Verwunderlich ist dann nur, warum der Manager mit einer E-Mail-Adresse von centrum.cz schreibt?

Was passiert, wenn man antwortet? Scam? Phishing?

Entweder man hat sich täuschen lassen und deswegen auf die E-Mail von centrum.cz geantwortet oder man wurde vom Ehrgeiz gepackt herauszufinden, was tatsächlich dahintersteckt. Darauf zu antworten ist noch unverfänglich, doch sobald man eine Antwort erhält, ist Vorsicht geboten.

In der Antwort-Mail wird meistens gelockt mit relativ hohen Vergütungen, dafür dass man ein Promotion-Video auf seinen eigenen Kanal einbinden soll. Es werden dann durchschnittliche Vergütungen von $1.000-$2.000 in Aussicht gestellt. Das klingt für viele sicherlich sehr reizvoll. Wer möchte nicht mal schnell 1.000 Dollar mit seinem YouTube-Kanal verdienen.

Malware bei YouTube-Partnership/-Kooperation eingefangen

Im weiteren Verlauf wird dann darauf hingewiesen, dass man ein Medien-Paket herunterladen soll, welches alle weiteren Bedingungen, Beschreibungen, bla, bla, bla enthält.

Man erhält einen Download-Link und ein Passwort, um das Medien-Archiv öffnen zu können. Top! Echt wie die Profis! Warum kann man das nicht in einer E-Mail schreiben oder schicken oder auf einer Webseite veröffentlichen? Und warum stellen so namenhafte Games-Entwickler ihre Downloads über Google-Drive bereit? Naja, das hat natürlich alles seine Bewandtnis.

Screenshot Antwort Mail für YouTube Kooperation von centrum.cz
Antwort-Mail mit Download-Link

Beim Download erhält man eine sehr kleine zip-Datei und nach dem entpacken mit dem Passwort erhält man sehr, sehr große Dateien zum Beispiel getarnt als MP4-Datei, wie hier ausführlich für die YouTube-Kooperation für CryptokKtties beschrieben wurde.

Bei den MP4-Dateien handelt es sich, dann nicht wirklich um eine Video-Datei, sondern um irgendeine ausführbare Datei. Startet man diese, kann man sich sicher sein, dass man sich irgendwelche Schadsoftware installiert oder solche Schadsoftware (Malware) nachgeladen wird.

Angeblich schlagen nicht mal alle Virenscanner darauf an, also extrem gefährlich für die eigene IT-Infrastruktur.

Die freundlichen Manager mit den centrum.cz E-Mail-Adressen führen also nix Gutes im Schilde.

Beispiele für Inhalte der Werbekampagne

Die vorgestellten YouTube-Kooperationen beziehen sich, wie oben erwähnt, auf bekannte Games und Gaming-Sparten. Hier eine Auswahl der Games:

  • Monster Legends
  • Mobile Game Genshin Impact
  • CryptokKtties (Blockchain Games NFT)
  • Black Desert
  • Roblox Collaboration

Liste der anzuprangernden E-Mail-Adressen

Hier eine Liste der an den Pranger zu stellende E-Mail-Adressen von der Domain centrum.cz:

  • Advertising Manager: Alieja-Klosinska.pr@centrum.cz
  • Genshin Impact manager: advertisingmanager76@centrum.cz
  • Blanche Morris: advmanager94@centrum.cz
  • Eva vom Black Desert Team: collab16@centrum.cz
  • Michael Johnson: roblox-commercial-director18@atlas.cz

Andrew von promotionmanager30@atlas.cz

Andrew der Promotion-Manager behauptet vom KillerBear NFT Project zu sein und behauptet weiter, dass Sie bereit sind $2.400 für eine Promotion-Kooperation zu zahlen.

We are willing to pay you 2400$ for a promotion tweet on your account.
If you are interested, we will send you a video materials, seeing which you tell me whether you are ready to cooperate or not

Michael Johnson Marketing von roblox-commercial-director75@atlas.cz

Kommt gleich mit einem verlockenden $1.500 Angebot um die Ecke. Was da wohl als Antwort zurückkommt. Sicherlich ein liebevoll gepacktes Päckchen im Anhang.

Advertising on YouTube

Hello,
I am the commercial director of RobLox Corporation.
We would like to offer you cooperation in advertising.
We are willing to pay you $1,500 for a 30-second commercial at the beginning of your video.
We want to promote our project RobLox Corporation.
If you are interested, we will send you video materials and after watching them you will tell us if you are ready to cooperate or not.
If you are interested, please reply to this email.
Best regards,
Commercial Director of RobLox Corporation.

Benstar YT Offer Alex <manager_revita14@atlas.cz>

Auch sehr verlockend:

Good afternoon!
My name is Michael and I am the official representative of Revita Game.

Maybe you heard about us? We are looking for new partners and would like to work with you and your channel. We want to invite you to advertise our product on your channel.

We are willing to pay you from $500 for a 30 second commercial at the beginning of your video. We are ready to give more information about ourselves and our game. I assure you that you will like this offer!

If you are interested, send a reply to our email and We will send you a media kit which includes a promotional video and the terms of reference.

Best Wishes!

Avalanche software <avalanchsoftware3@volny.cz>

Avalanche Software, Inc.
Na Rovince 879, 720 00
Ostrava-Hrabova, Czech Republic

Sincerely,
Our company noticed your content on your YouTube channel. We liked your professionalism and your potential, so we chose you as the promoter of our game “Hogwarts Legacy”.
As soon as we see your response, we will send you the terms and conditions of the contract and the promotional video.
Cordially,
John Bahringer
Human Resources Representative of Avalanche Software, Inc.
You can contact us by telegram : …
Copyright 2022 Avalanche Software. All rights reserved. All other trademarks are the property of their respective owners.

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Tagesschau Stream Kurze Unterbrechung aus rechtlichen Gründen

Wer keinen Fernseher besitzt, also klassisches TV über Kabel oder Satellit, und stattdessen die TV-Medien nur über das Internet konsumiert, der wird an der ein oder anderen Stelle sich wundern, warum man sich plötzlich in einem Hörbuch oder Podcast befindet.

Standbild und nur Ton wegen kurzer Unterbrechung

In diesem Fall geht es um die Tagesschau. Diese kann man sich auch per Stream übers Internet anschauen, was ich sehr gut finde, wenn man kein Zweitgerät hat und der Partner gerade GZSZ schauen möchte oder wenn man unterwegs ist, z.B. im ICE sitzt, und sich trotzdem wenigstens einmal am Tag übers mobile Internet die überwiegend negativen News reinziehen möchte. Und da sind doch die Bundesliga-Nachrichten eine positive oder zumindest neutrale Abwechslung.

Doch die Freude ist schnell gedämpft, denn man schaut auf ein Standbild mit dem folgenden Text und hört nur noch den Ton.

Kurze Unterbrechung

Diese Bilder dürfen aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden.

Screenshot Tagesschau Stream mit Kurzer Unterbrechung aus rechtlichen Gründen
Standbild bei Bundesliga-Nachrichten beim Tagesschau-Stream

Ganz tolle Geschichte! Da bezahlt man fleißig seine Rundfunkbeiträge; und schließlich ist die Rundfunkabgabe von jedem Haushalt zu zahlen und es wird unterstellt, sobald man Internet hat, kann man ja auch auf die “Öffentlich-Rechtlichen” zum Beispiel über deren Angeboten, wie der Mediathek, zugreifen; und dann so etwas.

In diesem Fall betraf es die Nachrichten über die Bundesliga-Ergebnisse und -Spiele. Es einfach nur ein Graus, was hier mit den Rechtevergaben passiert. Im normalen TV darf es gezeigt werden, als Stream im Internet jedoch nicht; nur weil vermutlich ein anderer Sender, wie Sky oder Dazn, die Rechte fürs Internet-Streaming erworben hat. Äääätzend!!! Schlimm genug, dass ein Fußball-Fan 3-4 Streaming-Dienste und Bezahl-Fernseh-Dienst abonnieren muss, wenn er alles sehen möchte.

Man kann die Verträge und Rechtvergabe noch feinteiliger machen. Ich würde vorschlagen, dass man auch von Bundesland zu Bundesland noch unterscheidet.

Das Beste war ja in meinem konkreten Fall, dass es die ARD nicht geschafft hat, dass Standbild rechtzeitig zurückzuschalten. So konnte man sich auch noch die Wettervorhersage anhören, aber nicht ansehen.

Dieses Phänomen tritt aber nicht nur bei der ARD und Bundesliga auf. Auch das ZDF und vermutlich andere öffentlich-rechtliche Sender haben solche Allüren für bestimmte Sendungen.

Die Lösung

Eine empfohlene Lösung, um solche Unterbrechungen aus rechtlichen Gründen zu umgehen, ist die Verwendung von Drittanbietern. Schaut man sich das Programm über Streaming-Dienst-Anbieter, wie z.B. Zatoo oder Joyn, an, dann tritt diese Unterbrechung nicht auf. Dies hat aber den Nachteil, dass solche Anbieter meistens mit kommerziellen Angeboten aufwarten. “For Free” gibt es dann nur eine beschränkte Anzahl an TV-Sendern, bei Zatoo zumindest ARD und ZDF, und dazu dann nur in SD-Qualität. HD und das komplette Spektrum aller Sender muss dann entsprechend vergütet werden.

Zum Schluss

Alles in allem ist dieses Gebaren mit dieser feinteiligen Rechtevergabe rigeros an den Pranger zu stellen. Die Schuld ist nicht zwingend bei Sky, Dazn, Amazon, Öffentlich-Rechtlichen, etc. zu suchen. Diese vom Kapitalismus Getriebenen versuchen nur Kunden zu binden und neue Kunden zu gewinnen. Die Schuld liegt bei denen, die aus Gründen der Gewinn-Maximierung (wieder der Kapitalismus) solche Verträge machen und zerstückelte Senderechte vergeben.

Fußball-Fans sollten sich überlegen, inwieweit sie dies noch unterstützen wollen oder ob man nicht besser durch Verzicht Zeichen setzt.

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Online-Banking Software StarMoney mit nerviger Werbung

Als langjähriger Nutzer der Finanz- und Banking-Software StarMoney werde ich zunehmend enttäuschter von diesem einst hilfreichen Produkt. In einem vorangegangenen Artikel hatte ich bereits berichtet, dass StarMoney recht langsam und träge geworden ist. So viele grafische Effekte, Auswertungen, u.ä. scheinen immense Rechenleistung insbesondere beim Start zu beanspruchen. Erst mit einem 8-Kern AMD Ryzen 7 5700G läuft es einigermaßen verträglich.

Doch neuerdings blendet StarMoney beim Start der, wohl bemerkt gekauften und bezahlten Software Version StarMoney Deluxe 13, Werbung ein, wie man auf nachfolgendem Bildschirmfoto sehen kann.
(Ich musste hier den Monitor abfotografieren, weil eine Sicherheitsfunktion von StarMoney verhindert, dass man einen Screenshot aufnehmen kann.)

StarMoney Werbung abschalten
Werbebanner in StarMoney Deluxe beim Start

Wie man sieht, wirbt hier StarMoney massiv für die Abo-Version (Flat) seines Software-Produkts. Und nicht nur das! Man soll auch regelmäßig seine Meinung und Benutzererfahrung in Form von einer Bewertung abgeben.

Von einer Software, welche ich bezahlt habe und bei welcher ich auch das regelmäßige Upgrade von V10 auf V11, auf V12, auf V13, etc. mitgemacht habe, erwarte ich noch nicht zusätzlich mit Werbung belästigt zu werden und von meiner eigentlichen Tätigkeit abgelenkt zu werden.

Man bedenke, dass man mittlerweile über 80EUR für StarMoney zahlt und ein Upgrade mindestens alle zwei Jahre fällig ist. Die Zyklen werden auch immer kürzer.

Screenshot Starmony Homepage
Preis StarMoney Deluxe 13

Damit erreichen die Produktentwickler bei mir nur eins: Ich werde weder auf die Abo-Version StarMoney Flat umsteigen noch das nächste Upgrade mitmachen. Stattdessen schaue ich lieber nach einer weniger aufdringlichen lightweight Banking-Software um, oder mache gleich alles online.

Denn viele der Verwaltungsfunktionen, die StarMoney so im Gepäck hat, sind zwar nett aber oft für den Alltag nicht sinnvoll und somit Zeitfresser.

Wahrscheinlich hat mit der nervigen Werbung sich StarMoney da was von Microsoft Outlook 365 abgeschaut.

Wie dem auch sehr: Wer gute Empfehlung für eine bessere Banking-Software hat, der kann die gern hier hinterlassen.

 

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Weselsky nervt

Der große Showdown des Weselsky führt mittlerweile eher zum Shutdown und nervt so langsam. Nachdem zweimal für 2 Tage die Bahn lahmgelegt wurde, kommt man als bisherig begeisterter Bahnfahrer so langsam an seine Toleranzgrenzen.

Während Weselsky in den täglichen Nachrichten gegen das Management der Bahn poltert, steigt bei Pendlern und Fernreisenden ebenfalls der Adrenalinspiegel. Ein angekündigter dritter Streik lässt das Verständnis für den Arbeiterkampf rapide sinken insbesondere vor dem Fakt, dass es nur noch um die Vertragslaufzeit geht. Die Corona-Prämie ist sicher, die Gehaltserhöhung auch. Aber Weselsky möchte nicht 40 Monate warten, bis er das nächste Mal den deutschen Bahnverkehr lahmlegen kann.

Hatte man bisher noch halbwegs Verständnis, dass hier für mehr Lohngerechtigkeit gekämpft wird, erreicht die Empathie so langsam einen Tiefpunkt. Proletenhafte Auftritte von Weselsky tragen maßgeblich dazu bei.

Das grüne Gewissen darf man dank der Hartnäckigkeit von Herrn Weselski beiseitelegen und am besten als Alternative auf einen möglichst großen SUV umsteigen, damit man wenigstens denselben Komfort wie im ICE hat.

So langsam sollte GDL-Chef Weselsky mal sein Gewissen befragen:

  • was er der bereits durch Corona hoch in den Miesen befindlichen Deutschen Bahn aufbürdet
  • was er Pendlern und Fernreisenden zumutet
  • was er zum ökologischen Gedanken und der Verkehrswende beiträgt
  • was sein Beitrag zum CO2-Ausstoß ist
  • an welchen Staus und Unfällen er Anteil hat
  • und ob ein Elefant im Porzelanladen nicht mehr Schaden als Nutzen anrichtet

Bei kleinen bockigen Kindern stößt man auf taube Ohre. Da hilft kein gutes Zureden, Aufzeigen von Kompromissen und Alternativen. So muss sich Bahnchef Richard Lutz fühlen.

Man freue sich auf den nächsten Streik, damit der geplante Ferienausflug mit der DB dank der GDL auch richtig aufregend wird.

 

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How to prevent being scammed on your blog

German version of article

We outline how to avoid scammers hitting your blog website, and how to get your money (sometimes) if you have been scammed.

You work hard for your blog, and try to make it the best it can be. Sadly, the better your website, the more likely it is to attract a scammer who will try to take advantage of your good reputation and metrics.

What these scammers do is approach you with the offer to pay you for publishing an article with their client’s link in it. Then once you agree on the price and guidelines, and publish the article, the money is never paid.

Sometimes they just vanish, and sometimes they keep answering your emails with all sorts of excuses as to why the payment has not been made… those ones making the excuses are doing it as a stalling tactic, and below we will explain why — and what you can do about it.

Why are scammers doing it this way?

There are two methods of operation most of them employ.

1. They are operating on sites like Fiverr where they offer to get backlinks cheaply from high authority sites such as yours. This kind of scammer depends on getting a lot of links published and then presenting the links to their client on a particular day and getting paid before you remove the link.

2. They are offering your site around in emails they are sending to thousands of other sites, which have a list of websites they claim they can publish articles on for a price. They will offer you 5 times (or more) what they are actually getting paid, in order to persuade you to publish the article. Again, they depend on their client paying them before you remove the link… that’s why they try to stall you about the payment excuses.

What can you do to prevent being scammed?

Be wary if their email is not from an agency or company, or is ‘faked

For a start, you may notice that pretty much all the emails from scammers are gmail addresses… not entirely all, of course — there are some from yahoo and live. But gmail is the most popular choice for scammers and fraudsters because it is so anonymous. This means that when they don’t pay, there is not an SEO agency behind them that you can contact to get the money you are owed.

Don’t be fooled by email addresses like bigcompany@gmail.com …. that’s still an anonymous email address. What you are looking for if you want to trust somebody is an email like myname@bigcompany.com.

Also be aware that there are tools that allow people to fake their email as coming from a company. Usually this will be the company they say they are representing. The clue here is that instead of their email being myname@bigcompany.com it will be something like myname@big.company.mail or myname@mail.big.company. You can easily check whether the email is genuine by going to the website of that company and looking for their contact email or support email. If you find their email identifier is @bigcompany.com and the person who approached you has an email identifier that is slightly diffferent, it’s a sign that it’s a faked email.

Get verification from the company if you think the email is faked

Contact the company and ask for verification of the person and the price they have negotiated with you. Many times, the company will take a few days to get back to you, so you need to be patient. Sometimes they won’t get back to you at all, but if you let the person who approached you know that you are verifying them with the company, they will vanish if they are a scammer.

Only set the article up in draft until you are paid

Make it clear during the negotiations that because they are contacting you from a non-company email, or an email you have doubts about, that you will set up the article in draft and send them a screenshot, and then will make the article live once payment has been made. Some will protest about this, but genuine people will be reasonably happy to comply.

Only set up the article as a password-protected one until it is paid

This way they have no excuse that they cannot show the published article to their client, or that the article must be indexed before it is paid for.

Set the article up as published but password protected, and ask Google to index the link via your Search Console. It is also a good idea to give it a date that will put it on the last page of your site, so your usual readers will not come across it by accident. For example, instead of making the date 25 July 2021 make it 25 July 1921.

Then send then an email stating something like this:

We have completed this work for you and indexed the link. The live url is below, and is password protected until the work is paid for. You can show your client the live url and they can check the work, by telling them to use the password, which is: <INSERT PASSWORD HERE>
The password will be removed and the url will be made public and put on the home page when the payment is made. The date will then be changed to the date of the payment, so the post appears on the home page.

Only allow them 24 hours to pay for the article

If you are determined to go ahead and publish the article before being paid, make it clear in negotiations and also when you send the live link, that it must be paid within 24 hours. And then remove the link immediately on 24 hours if it has not been paid — and do not reinstate it until it has been paid.

Scammers often depend on you keeping the url live long enough for them to get the money they are being paid at their end before they vanish. Don’t fall for it!!!

They will plead, they will get angry, they will threaten, they will insult you… but they won’t pay you. So be firm.

What to do if you have been scammed

You may think you have no recourse to action if you have not been paid for the article after you published it. But you actually do have some action you can take… because you know who was paying the scammer — the website behind the client link.

You should go to the client link website and find their contact email, and then forward them the email trial from the scammer (copy the scammer on the email, too) with a notice like this:

Dear Bigcompany
We have had to remove your link from our website. Your representative commissioned us to publish an article with a link to your website (see email trail below). However, despite repeated emails to them, they have not made the payment. Hence we apologize but we have no recourse but to remove your link from the article, and blacklist them and Bigcompany from our business network. If you have already paid them for the placement of this article, you should ask for a refund. If you believe you were an innocent party in this scam, please contact me and we will discuss removing Bigcompany from the blacklist. Please email me if I can help further, or if you would like us to reinstate the link.

On several occasions, the client has been in contact to pay for the link to be reinserted. And at the very least, the client will turn on the scammer to get their money back if they can. There have been several occasions on which the client has been able to have Paypal refund the money they paid the scammer.

Criminals will keep trying to defraud you like this, but armed with a few strategies and a bit of patience, you can avoid being scammed most of the time. Also, don’t begrudge the extra time some of these strategies take… yes, it may mean it takes a little longer, but not as long as you would be waiting for a payment that is never going to come!

Known Scammers

Here are some email addresses from known scammers you should beware of:

Aldo Sorella (aldosorella123@gmail.com)

Aldo Sorella (aldosorella123@gmail.com) provides content with links. After publication there is no reaction.

Justin add Carl (justadz12@gmail.com)

Friendly, lively email traffic with Justin add Carl (justadz12@gmail.com) until content was published. After that all communication stops.

Andrzej Marczuk (andrzej.marczuk0@gmail.com)

Andrzej Marczuk (andrzej.marczuk0@gmail.com) comes around the corner with a lot of content. Operates a certain stalling tactic as far as payment is concerned, but it seems obscure. For example, individual payments might not be possible; only package payments. Promises payment within the next 72 hours. Only, even after 144 hours, nothing comes.

Marinus Nutma (marinusnutma02@gmail.com)

Another candidate is Marinus Nutma. This one seems to act for different projects under different e-mail addresses.

  • marinusnutma02@gmail.com
  • info@weinkuehlschrankshop.de
  • marinus@3dhubs.com

This troll promises payment within 10 days; however, it must be in a different space-time continuum, because even after 30 days, you wait in vain for payment.

Jessica McRichmond (jessicamcrichmond@gmail.com)

After receiving the service, the contact breaks off completely. No response to inquiries.

Chaentae Mills (chaentaemills@gmail.com)

Mediated content and then the contact is completely over. After a short time there was even an error message from the Gmail server “The email account that you tried to reach is disabled“. A candidate who apparently operates under several names and email accounts.

Anna Hafner (hafneranna310@gmail.com)

Eternal back & forth by e-mail. Then the offered payment methods do not work. Instead, they ask for possible payment methods that are not very common in Europe, such as Paxum or Webmoney. Seem to me but rather diversionary tactics to delay it further.

Josh Buttler (joshbuttler83@gmail.com)

Negotiates discounts and after the release there is no response; not even when asked repeatedly.

Further Scammers

Many of our readers have also had bad experiences and have told us about some candidates who seem to use unfair means to arrange guest posts for blogs. Since we have not had our own experience with these people, the list is of course unchecked. However, if you do business with these people, you should act with caution:

alexroy35408@gmail.com

Would like you to write the article. “Alex Roy” is actually a person named Maleeha Iqbal in Islamabad, Pakistan.

tabraizmalik3540@gmail.com

… is someone who works with alexroy and uses the same methods.

stephen@gamingmediaconnect.news

… would like you to add links to your articles.

odinmario790@gmail.com

… would like to publish articles on your website.

kanevillamson5315@gmail.com

here is a risk that malware links are in the article.

liasabeauty@gmail.com

… tries to publish articles.

jamescrown844@gmail.com

… tries to publish articles.

mickyaddamdj@gmail.com

… tries to publish articles.

Terrance@apps4rent.com

… wants to get articles and links for his website, but then does not pay.

richardmillerx20@gmail.com

Here you should be careful whether the articles do not originate from another website.

blogupmedia@gmail.com

… tries to publish articles without payment and claims to have an agency

macmanshane135@gmail.com

…articles may have come from another website.

syedinzmam264@gmail.com

…bad experiences have also been made with the person behind this e-mail address.

bryan.reyes@supermoney.com

… orders link insertions but does not pay the invoice.

sagar@waobe.com from https://waobe.com/

…pretending to be an agency. orders link insertions but then not pay for them and you end up just having to remove them. work for nothing.

(Rosa Betty) rosabett2@gmail.com

…made a bulk order and after publishing  the articles for months no signs of life.

(Alena Rox) alnroux@gmail.com

…article goes life and the person behind that name and email seems to disappear.

(Jharna) jharna.n@remosoftware.com

…frightening that this person also no longer reports.

(kriiti saxena) kriitisaxena@gmail.com

…immediately struck me as somewhat strange and not trustworthy. Has unfortunately been confirmed.

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Wort „dämlich“ ist diskriminierend

In Anlehnung an einen vorangegangenen Artikel, dass das Wort „Schwarzfahrer“ diskriminierend sei und nicht benutzt werden sollte, sind wir auf ein weiteres Wort gestoßen, welches nicht mehr zeitgemäß und hochgradig diskriminierend ist. Und zwar im doppelten Sinn. Es geht hierbei um das Wort:

dämlich

Nicht nur das es seine beleidigende Wirkung bereits im eigentlichen Wortsinn entfaltet, wenn man jemanden diese Eigenschaft an den Kopf wirft.

Auch die ganz offensichtliche Wortherkunft; steckt doch augenscheinlich das ursprüngliche Wort „Dame“ dort drin, womit der Brückenschlag zum kompletten weiblichen Geschlecht erfolgt; ist extrem diskriminierend.

Damit wird also bei Verwendung dieses Wortes ungefähr die Hälfte der Bevölkerung diskriminiert. Hier greift eine ungewollte Pauschalisierung, welches das gesamte weibliche Geschlecht mit Eigenschaften, wie dumm und einfältig gleichsetzt, obwohl diese Eigenschaften erfahrungsgemäß ungefähr gleichermaßen auf beide Geschlechter inklusive diverser Geschlechter verteilt sind.

Hier muss eine Bewusstseinsänderung im Sprachgebrauch erfolgen und ein jeder sollte den Gebrauch dieses Wortes überdenken bzw. ganz vermeiden.

Gute wäre an dieser Stelle, wenn Duden und Wiktionary, welche eine krude, schwer nachvollziehbare Herleitung des Wortes aus dem Niederländischen „dämelen“ angeben, den Vorreiter machen und dieses Wort aus ihren Büchern und Datenbanken entfernen oder mindestens als veraltet und nicht-genderkonform kennzeichnen.

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Verkehrsverbund eliminiert Wort „Schwarzfahren“

Wurde vor Kurzem erst das Wort Schwarzfahrer richtig gegendert als Schwarzfahrer*innen, so geht nun ein Verkehrsverbund nach dem anderen dazu über dieses Wort komplett aus seinem Vokabular zu streichen.

Nun! Es dürfte dieses Wort bei den meisten Menschen mangels der dafür notwendigen kreativen Transferleistung ohne Argwohn Eingang im allgemeinen Sprachgebrauch gefunden haben. Jetzt sorgen Medien und Verkehrsverbände dafür, dass man in der Hamburger S-Bahn lauter Schwarzfahrer sieht und sofort Zweifel an der eigenen Gesinnung bekommt. ‚Bin ich jetzt Rassist, weil mir ein solcher Gedanke kam?‘ Danke liebe Medien und Verkehrsverbände, die ihr mir eine solche Saat ins Gewissen gesetzt habt.

Das „Schwarzfahren“ wird jetzt ersetzt durch „Fahren ohne gültigen Fahrschein“, da der ein oder andere hier einen klaren rassistischen Bezug gesehen hat oder zumindest eine Verwechslungsgefahr.

Der Farbpsychologie zum Trotz

Die meisten dürften schon mal direkt oder indirekt etwas von Farbpsychologie gehört haben. Wer ist nicht schon mal grün vor Neid geworden oder hat im Grün die Hoffnung gesehen. Die gute Fee hat meistens das weiße Kleid an und die böse Fee hüllt sich im mystischen Schwarz. Und wie war das bei Frau Holle?

Rot steht für Wärme, Gefahr oder mindestens Warnung. Und so stand Schwarz, das Dunkle, was laut Physikunterricht mangels Fehlen aller Wellenlängen gar keine Farbe ist, immer für das Negative, für das Unbekannte, für Tod und Trauer. Für die finstere schwarze Nacht, die Angst macht, weil man nicht sieht wer hinter der nächsten Hecke lauert. Politisch naive Menschen rufen in solcher Situation noch scherzhaft „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“.

Böse, böse Redewendungen

Wo wir gerade dabei sind, hier ein kleines Assoziationsspiel mit folgenden Redewendungen:

  • Schwarzmalen
  • Schwarzsehen (Apropos: Hat die GEZ dieses Wort eigentlich schon auf Ihrer Blacklist, äh!? Ich meine „Liste der zu vermeidenden Wörter“)
  • Voll ins Schwarze treffen
  • Das schwarze Schaf

So und wo wir uns jetzt auch ein schlechtes Gewissen bei diesen Redewendungen eingeimpft haben, sollten wir diese Sprichwörter und Begriffe tunlichst meiden bzw. wie die Verkehrsverbände ersetzen.

Alternativen

Aus Schwarzmaler könnte man „Negativ in die Zukunft schauende Person“ machen.

Schwarzsehen kann man synonym zum Schwarzmalen verwenden außer man zahlt keine GEZ-Gebühr. Dann ist man eine „Person ohne Berechtigung zum Sehen und Hören des öffentlichen Rundfunks sowie ohne Nutzungsrecht des öffentlich-rechtlichen Medienangebots im Internet“.

Voll ins Schwarze treffen“ meint natürlich das Bullet Eye einer Zielscheibe. Hier ist ein Wandel bei der Herstellung solcher Zielscheiben gefragt, indem man andersfarbige Scheiben mit möglichst wenig Kontrast herstellt.

Wie geht’s weiter?

Ein durchaus heikles Thema. Ganz ganz glattes Eis. Alle sind sensibel und hellhörig. Jeder lässt seinen Assoziationen und Vergleichen freien Lauf. Und dann verbannen wir ein Wort nach dem anderen aus dem Duden. Da muss man mit sehr viel Fingerspitzengefühl agieren, sonst bekommt man den schwarzen Peter zugeschoben. Gibt es denn eigentlich noch gleichnamiges Kartenspiel?

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MyCommerce (ShareIt) kündigt wegen zu geringem Umsatz

MyCommerce ist ein Dienstleister, der es Software-Entwicklern ermöglicht ohne eigenen Online-Shop ihre digitalen Produkte in Form von Lizenzen, Download-Links oder ähnlichem zu verkaufen.

Pro verkauftes Produkt behält sich dann MyCommerce einen gewissen Anteil an Gebühren ein. Das ist so weit in Ordnung, denn schließlich übernehmen sie die Administration und Weiterentwicklung der Shop-Plattform und müssen darüber hinaus auch etwaige Zahlungsgebühren, z.B. PayPal-Gebühren, abführen.

Screenshot MyCommerce Warenkorb
Beispiel Software-Produkt im Warenkorb von MyCommerce

Für Software-Entwickler birgt das gravierende Vorteile, da sich die Entwickler so auf Ihre eigentliche Arbeit, dem Programmieren, konzentrieren können. Der ganze Ballast einen Online-Shop einzurichten, zu pflegen, Zahlungsdienstleister und Zahlungsmethoden einzubinden, Datenschutz, steuerliche Aspekte, Buchhaltung, etc. entfällt durch die Verwendung eines Dienstleisters wie MyCommerce.

Leider sind die kleinen Software-Entwickler inzwischen dem MyCommerce-Management ein Dorn im Auge und man ist dazu übergegangen Softwareverkäufer, die eine bestimmte Umsatzschwelle nicht erreichen einfach zu kündigen und den jeweiligen Shop zu schließen.

Wer bleibt hier auf der Strecke? Natürlich wie so oft: DIE KLEINEN.

Qualitativ wertvolle Nischensoftware wird so samt der Entwickler vom Markt gefegt. Der nette, kleine Nebenverdienst, als Rentenvorsorge gedacht, des Hobby-Entwickler entfällt ersatzlos.

Auf der Wunschliste von MyCommerce stehen nur noch Unternehmen, die einen Mindestumsatz von über 6.000USD jährlich machen. Das mag für den ein oder anderen nicht viel klingen, aber wenn man eine kleine Software für 20USD (darf man gern in Euro umrechnen) verkauft, dann muss man mindestens 25 Käufer jeden Monat finden.

Screenshot E-Mail Management-Entscheidung zur Umsatzschwelle
Erforderlicher Mindest-Umsatz bei MyCommerce

Dieses Gebaren erscheint völlig unverständlich, da so ein Shop-Account einfach nur Einträge in einer Datenbank sind. Und ob in der Datenbank umsatzstarke neben umsatzschwachen co-existieren, sollte völlig egal sein. Wenn PayPal seine Gebühren erhöht, dann kann MyCommerce auch seine Gebühren-Ordnung entsprechend anpassen. Und dass die umsatzschwachen Softwareunternehmen eine so große allgemeine Arbeitslast darstellen, ist schwer vorstellbar.

Deswegen prangern wir das Vorgehen von MyCommerce aufs schärfste an.

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Termin vereinbaren im Einzelhandel – Corona Lockerungen

Bei den aktuellen, total komplexen Corona-Lockerungen muss man sich fragen, ob da nicht vielleicht doch ein bisschen zu lange getagt wurde. Ein tolles Ergebnis dieser letzten Tagung sind die großzügigen Zugeständnisse gegenüber dem Einzelhandel.

Unsere gutmütigen Politiker gestatten die Öffnung des Einzelhandels und somit eine Lockerung der bis dahin bestehenden Eindämmungsverordnung. Ich sehe die vielen Einzelhändler vor meinem geistigen Auge, wie sie Freudensprünge machen und in gemeinschaftliches Jubeln geraten, als diese Nachrichten verkündet werden. Denn Zuckerbrot gibt es nur mit Peitsche. Und so haben sich die Politiker in nächtlicher Umnebelung in der deutsch, deutscher, am deutschesten Bürokratie übertroffen. Unter Neudeutsch liest man jetzt öfters „Click and Meet“, was modern und zeitgemäß klingt und so viel bedeutet wie:

  • Maskenpflicht im Geschäft (ist okay, kennen wir ja schon; Nutzen nachvollziehbar)
  • Terminvereinbarung zwischen Kunden und Einzelhandel (ganz tolle Nummer)
  • Einkaufszeit begrenzen entsprechend Vereinbarung bei Terminbuchung (immer eine gute Geschichte, wie man den Kunden rausgeschmissen hat, während er/sie gerade das 10. Oberteil in der Umkleide anprobiert hat.)
  • Pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche darf ein Kunde einkaufen (hier braucht der Einzelhändler kein Finanzmathematiker zu sein, um zu erkennen, was das für Umsatz und Marge bedeutet. Es ist hier eine Korrelation zwischen Kundendurchsatz und Umsatz zu vermuten)
  • Kunden müssen im Geschäft die Kontaktdaten zur Nachverfolgung von Infektionsketten hinterlegen. (Das hebt die Einkaufsstimmung beim Kunden und verursacht beim Einzelhändler kaum Mehrarbeit)

Die Frage ist, wem will man hier einen Gefallen machen? Den Leuten, den zu Hause die Decke auf den Kopf fällt und die mit den Hufen scharen, weil sie wieder mal raus shoppen wollen oder will man etwa dem Einzelhandel etwas Gutes tun? Gehört das zur Salami-Taktik, um die Leute ruhig zu halten, bevor sich etwas auf der Straße in Form von radikalen Demonstrationen entlädt? Ja der paternalistische Staat betreibt derzeit mehr Pädagogik also Politik. „Wenn du schön lieb und artig bist, dann fahren wir auch im März mit dir in den Zoo! …oder Baumarkt…!“.

Ein paar Überlegungen

Gibt es einen wissenschaftlichen, statistischen Beweis, dass der Einzelhandel mit denselben Maßnahmen, die für Supermärkte gelten, die Infektionszahlen hochtreiben?

Warum durften Supermärkte neben Artikeln des täglichen Bedarfs auch weiterhin Artikel des nicht alltäglichen Bedarfs verkaufen, die man klassischer Weise auch im Einzelhandel erwerben kann?

Gibt es einen erkennbaren Nutzen der Kontaktnachverfolgung, die bereits vor dem letzten Lockdown exzessiv betrieben wurde? Viele Zettel wurden unter Missachtung von jeglichem Datenschutz, wider besseres Wissen, ausgefüllt, zum Teil mit bewusst falschen Angaben.

Begrenzung Verkaufsfläche

Die Begrenzung der Kundenanzahl auf die Verkaufsfläche kennen wir auch schon von vor dem letzten Lockdown. Das musste aber nicht über Terminvereinbarungen geregelt werden, sondern wurde unter anderem ganz pragmaisch über die Anzahl verfügbarer Einkaufskörbe geregelt.

Und was heißt dann „pro angefangene 40m² nur ein Kunde“? Als Theoretiker würde ich meine Ladenfläche rastern in 40m² Quadrate und dann darf immer nur ein Kunde in einem Raster-Segment sein. Mit Abstand hat das aber nix zu tun, wenn sich zwei Kunden an der Grenzlinie bewegen.

Die Terminvereinbarung

Eine kluge Idee. Eine Terminvereinbarung ist nur so gut wie das Termin-Management dahinter. Viele haben schon die Erfahrung bei Fachärzten gemacht, trotzt Termin 2-3 Stunden zu warten, bevor man aufgerufen wird.

Und wer bitte schön plant seine Shopping-Tour durch, indem man bei 5 oder mehr Geschäften aufeinanderfolgende Termine macht. Und zum Schluss möchte man doch das Kleid aus dem ersten Geschäft. Den meisten dürfte das alles zu umständlich sein. Und wer mit dem Internet vertraut ist, bestellt sich einfach 20 Hosen in 5 Größen und 4 Farben und schickt 19 Hosen zurück, bevor man von der Hosenbude um die Ecke herausfindet, wie man einen Termin vereinbaren kann.

Und auch hier wird der Einzelhandel allein gelassen, oder besser ausgedrückt, die Freiheit gelassen, wie ein Termin zu vereinbaren ist. Alles ist möglich: E-Mail, Telefon, Online-Formular, Nummer ziehen, direkte Absprache vor der Eingangstür, Brieftaube…!

Der unsolidarische Kunde vereinbart Termine für eine Stunde und länger und kauft nichts. Und der solidarische kauft aus Schuldgefühl und Verpflichtung und hat dann Dinge zu Hause rumliegen, die nicht gebraucht werden.

Und der Rausschmiss von der Verkäuferin, wenn die Zeit abgelaufen ist? Na, ob die Kunden alle einen neuen Termin vereinbaren?

Fazit

Es gibt Maßnahmen, die sind mit gesundem Menschenverstand nachvollziehbar, wie die Maskenpflicht und Abstandsregelung. Bei der Terminpflicht für den Einzelhandel fällt es schon schwerer die positiven Effekte auf die Infektionszahlen zu erkennen. Aber darum scheint es gar nicht zu gehen. Tatsächlich soll es ein kleiner Hoffnungsschimmer für den Einzelhandel sein, das Lager mit den Winterklamotten noch wenigstens teilweise monetär umzusetzen, bevor die Badehosen für Mallorca ins Regal kommen, falls es auf Malle noch ein Hotel gibt. Na hoffentlich verstehen die Kunden das und kaufen noch ein paar Winterstiefel im März.

Allgemein

Überbordende Bürokratie für Amazon Verkäufer

Als Gewerbetreibender gibt es durchaus gute Gründe sich der Dienstleistungen von Amazon zu bedienen, z.B. indem man direkt auf Amazon seine Artikel verkauft oder indem man für den eigenen Shop Amazon Pay benutzt, um seinen Kunden ein bequemeres Bezahlen zu ermöglichen. Jedoch steigt der bürokratische Aufwand den Amazon von seinen (deutschen) Nutzern in diesem Fall abverlangt schnell an die persönliche Toleranzschwelle, insbesondere, wenn man nur ein kleinere Ein- oder Zweimann-Firma mit vergleichsweise geringen Umsätzen ist.

Amazon verlangt §22f-Bescheinigung

Das fängt damit an, dass Amazon sobald man seine Umsatzsteuer-ID hinterlegt, sofort eine § 22f UStG Bescheinigung fordert, welche separat beim Finanzamt zu beantragen ist und auch nur 1 Jahr gültig, also regelmäßig zu erneuern ist. Antrag schreiben, Bescheinigung bekommen, alles schön in Papier und schriftlich und dann einmal einscannen, denn Amazon möchte kein dann doch kein Papier. Naja ein in Photoshop geübter Betrüger bastelt sich im zweifelsfall selbst eine solche §22-Bescheinigung. Der Mehrwert sei mal dahin gestellt.

Gewerbebestätigung bei Amazon hochladen

Nun müsste man ja meinen, wenn man so eine offizielle Bescheinigung vom Finanzamt hat, dann ist das ein hinreichender Beweis, dass das benannte Gewerbe real existiert und auch fleißig seine Steuern zahlt. Leicht getäuscht. Wenige Tage später fordert Amazon seinen Verkäufer im Amazon SellerCentral-Account auf, einen Beleg hochzuladen, welcher die Existenz des Gewerbes nachweist. Da kommt man ins Zweifeln. Hat man das nicht eben getan mit der §22f-Bescheinigung? Darüberhinaus wird gefordert, dass der Beleg nicht älter als 90 Tage ist. Da gibt es dann Empfehlungen, dass man eine Gewerbeanmeldung hochladen  oder irgendwelche Kammerregistrierungen, z.B. IHK. Die sind natürlich alle jünger als 90 Tage. Der einzige valide Vorschlag ist die Umsatzsteuervoranmeldung, welche die meisten mindestens vierteljährlich machen müssen. Aber Blindleistung lässt grüßen, man möchte ja nicht Amazon seine gesamten Finanzverhältnisse und Umsätze preisgeben. Das heißt man muss das Dokument noch bearbeiten und schwärzen.

Schwups hochgeladen. Fertig! Das wars! Erledigt! Geschafft!

Bankverbindung für Amazon bestätigen

Denkste! Als nächstes muss ein aktuelles Dokument hochgeladen werden, welches die Wahrhaftigkeit der Bankverbindung bestätigt. Ein aktuelles Schreiben der Bank oder ein aktueller Kontoauszug. Es muss aus dem Dokument mindestens die IBAN hervorgehen. Der Nutzen eines solchen Dokuments sei auch hier wieder in Frage gestellt; schließlich kann man sich soetwas auch in Word selber stricken. Lädt man seinen Kontoauszug hoch, ist man wieder mit Schwärzen beschäftigt, schließlich will man ja nicht irgendeinen Amazon-Mitarbeiter seine Finanzverhältnisse offenbaren.

Das man den bürokratischen Aufwand olympiareif machen kann, hat dann auch noch ein Support-Mitarbeiter bewiesen. Bezüglich einer Mitteilung an den Support, dass derzeit als Gewerbebeweis nur eine etwas ältere Gewerbeanmeldung zur Verfügung steht und die geforderten 90 Tage nicht eingehalten werden können, gab es als Antwort zurück, dass man sich die Gewerbeanmeldung von einem Notar bestätigen lassen sollte. Unterschrift mit Datum und Stempel würden reichen. Da bohnert der Hamster und das Schwein pfeift. Das ist genauso realitätsfern, wie so manch Grüner.

Was kommt als nächstes?

Man darf gespannt sein für welche unproduktiven Zeitfresser die Amazon-Bürokraten als nächste sorgen. Zweifelsohne ist da noch Steigerungspotential, um den Kleinunternehmer dieselbe Bürokratie aufzubürden, wie Großkonzernen.