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Weselsky nervt

Der große Showdown des Weselsky führt mittlerweile eher zum Shutdown und nervt so langsam. Nachdem zweimal für 2 Tage die Bahn lahmgelegt wurde, kommt man als bisherig begeisterter Bahnfahrer so langsam an seine Toleranzgrenzen.

Während Weselsky in den täglichen Nachrichten gegen das Management der Bahn poltert, steigt bei Pendlern und Fernreisenden ebenfalls der Adrenalinspiegel. Ein angekündigter dritter Streik lässt das Verständnis für den Arbeiterkampf rapide sinken insbesondere vor dem Fakt, dass es nur noch um die Vertragslaufzeit geht. Die Corona-Prämie ist sicher, die Gehaltserhöhung auch. Aber Weselsky möchte nicht 40 Monate warten, bis er das nächste Mal den deutschen Bahnverkehr lahmlegen kann.

Hatte man bisher noch halbwegs Verständnis, dass hier für mehr Lohngerechtigkeit gekämpft wird, erreicht die Empathie so langsam einen Tiefpunkt. Proletenhafte Auftritte von Weselsky tragen maßgeblich dazu bei.

Das grüne Gewissen darf man dank der Hartnäckigkeit von Herrn Weselski beiseitelegen und am besten als Alternative auf einen möglichst großen SUV umsteigen, damit man wenigstens denselben Komfort wie im ICE hat.

So langsam sollte GDL-Chef Weselsky mal sein Gewissen befragen:

  • was er der bereits durch Corona hoch in den Miesen befindlichen Deutschen Bahn aufbürdet
  • was er Pendlern und Fernreisenden zumutet
  • was er zum ökologischen Gedanken und der Verkehrswende beiträgt
  • was sein Beitrag zum CO2-Ausstoß ist
  • an welchen Staus und Unfällen er Anteil hat
  • und ob ein Elefant im Porzelanladen nicht mehr Schaden als Nutzen anrichtet

Bei kleinen bockigen Kindern stößt man auf taube Ohre. Da hilft kein gutes Zureden, Aufzeigen von Kompromissen und Alternativen. So muss sich Bahnchef Richard Lutz fühlen.

Man freue sich auf den nächsten Streik, damit der geplante Ferienausflug mit der DB dank der GDL auch richtig aufregend wird.