Allgemein

Vollbart muss ab für Infektionsschutz – Masken wirkungslos

Hipster, echte Holzfäller und Menschen, die aus einem Jahrhundert stammen, indem Karl Marx sein Kapital geschrieben hat, haben eins gemeinsam: einen anständigen Bart; nicht nur einen kleinen Schnurrbart, sondern eine ordentliche Schenkelbürste, wo jede Frau weich wird in den Knien.

Lockdown: Muss der Bart abrasiert werden?

Das ein solcher Vollbart durchaus nicht immer richtig hygienisch ist bei mangelnder Pflege und sich eigene Biotope darin bilden können, wenn sich Essensreste und Nasenschlotter darin verfangen, leuchtet ein. Doch auch aus Gesichtspunkten des aktuell Corona-bedingten Infektionsschutz, welcher das Tragen der Alltagsmaske und der wesentlich besseren FFP2-Maske zum Quasi-Standard in bestimmten Bereichen erhoben hat, muss festgestellt werden, dass Vollbart und Oberlippenbart, kurz Oliba, den gewünschten Schutzeffekt sabotieren. Benannte Masken können durch den Bart nicht eng anliegen und umschließen Mund und Nase somit nicht richtig. Allenfalls kleine Bärtchen, wie man sie in den 30er und frühen 40er Jahren des 20. Jahrhundert getragen hat, können von den Masken noch geradso vollständig umschlossen werden.

Der stolze Bartträger, und dieses Problem hatte auch schon der Weihnachtsmann im Dezember 2020, zieht also Nebenluft. Dem Ein- und Austritt der Aerosole, ein beliebtes Vehikel von Viren, ist also Tür und Tor geöffnet.

Bartträger Rasurpflicht und Sanktionen

Um die Infektionsrate durch Bartträger drastisch zu senken, muss die Politik endlich handeln und neben der Maskenpflicht eine Rasurpflicht einführen. Kommen die betroffenen Frauen und Männern dieser Pflicht nicht nach, so sind drastische Ordnungswidrigkeiten einzuführen, um die Kassen der Kommunen zu stärken. Alternativ kann den Barträgern das Tragen besonders ausgeformter Masken angeboten werden, welche den vollen Bart komplett umschließen. Dies kann aber nicht im Sinne des Vollbartträgers sein, denn ein solcher trägt den Bart nicht für sich, sondern für die anderen zur Schau (selbst sieht er das sich kräuselnde störrische Haar höchstens frühmorgens im Spiegel).

Eine solche Rasurpflicht ist auch mit jeglichen Grundrechten vereinbar. Hier steht das Allgemeinwohl vor dem einzelnen Individuum. Leichte Verstöße, wie das Tragen eines voll ausgeprägten Oliba, sollten mit 50EUR abgemahnt werden. Danach sollten Abstufungen der Sanktionierung in Abhängigkeit von der Bartlänge folgen: ab über 50cm Bartlänge sollte ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet werden. Und für Wiederholungstäter, die sich zum Beispiel nach der Zwangsrasur sich wieder einen Bart ankleben, sollte man den Entzug des Führerscheins erwägen, damit diese Virenschleudern dann den öffentlichen Nahverkehr nutzen müssen.

Fazit

Man kann nur hoffen, dass sich die Politk dieses Thema schnell annimmt und auf die Tagesordnung setzt. Besonders die Gefahr von Mutationsbildungen innerhalb des Vollbartes ist bisher wenig untersucht und birgt vermeidbare Risiken. Hier ist also genauso schnelles Eingreifen erforderlich, wie bei der Klimapolitik.

Allgemein

§ 22f UStG Bescheinigung beantragen

Rutscht man als ehemaliger Kleinunternehmer mit Umsatzsteuerbefreiung, welcher Online-Handel betreibt, in die Umsatzsteuerpflicht, wird man mit dem vollen Spektrum der umsatzsteuerlichen Regulierungen konfrontiert. Sei es das Mini-One-Stop-Shop Verfahren, Reverse-Charge oder andere spannende Themen, die den innereuropäischen Handel betreffen.

Gesetz zur Marktplatzhaftung

Ein ironisch spannendes Thema, welches in diese Rubrik fällt, ist das Gesetz zur Marktplatzhaftung, welches es seit Dezember 2018 gibt. Hier hat man natürlich nur die großen Internet-Marktplätze ins Visier genommen, wie Ebay und Amazon, die Ihre Plattformen auch Dritten zum Verkauf derer Produkte überlassen. Hier haben sich natürlich viele Verkäufer, auch aus dem Ausland, getummelt, die fleißig an die deutschen Geizkragen minderwertige Artikel mit CE-Kennzeichnung (China Export) verkauft haben, ohne dass beim deutschen Fiskus auch nur ein Cent Märchensteuer ankam. Dass dies einem Finanzbeamten bis hin zum Finanzminister ein Dorn im Auge war, steht außer Frage. Im Amtsdeutsch musste also eine „Sicherung der Umsatzsteuereinahmen“ hergestellt werden. Führt ein externer Händler auf Amazon oder Ebay seine Umsatzsteuer nicht richtig ab, dann haftet jetzt der Marktplatzbetreiber, also zum Beispiel Amazon oder Ebay dafür.

Resultat für Online-Händler

Ein solches Haftungsrisiko lassen die Onlinemarktplattformen natürlich nicht auf sich sitzen. Dieses gilt es zu minimieren. Und an dieser Stelle, wo man eigentlich nur Gutes im Sinn hatte und die großen Player ein bisschen mehr in die Verantwortung nehmen wollten, wird dem sowieso schon hohen bürokratische Aufwand für kleinere Online-Händler bezüglich der Umsatzsteuer noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt.

Man würde meinen, die Angabe der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-ID) bei Amazon oder Ebay sollte ausreichen. Denn darüber kann das betreffende Unternehmen in allen EU-Ländern umsatzsteuerlich identifiziert werden. Weit gefehlt! Wahrscheinlich hat hier mal ein Chinese, einfach die USt-ID eines anderen Unternehmens kopiert, denn im Kopieren sollen die Chinesen angeblich gut sein. Amazon und Co. verlangen darüber hinaus eine §22f UstG Bescheinigung, welche, damit die unproduktive Arbeit nicht ausgeht, zudem noch zeitlich befristet ist, also regelmäßig erneuert werden muss. Reicht man eine solche Bescheinigung nicht ein, so wird man mit 100%tiger Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen vom Marktplatz.

Antrag zur Ausstellung der §22f UstG Bescheinigung

Neben der Frage, wieso überhaupt eine extra Bescheinigung (?), stellt sich also die Frage, woher man so eine §22f-Bescheinigung bekommt. In Zeiten der elektronischen Steuererklärung Elster und elektronischen Antragsformularen beim Bundeszentralamt für Steuern Online Portal (BOP) würde man meinen, dass man die Bescheinigung einfach elektronisch beantragen kann. Wieder weit gefehlt! Denn wer 2018 ein Gesetz beschließt, kann im Jahr 2021 noch kein Online-Formular bereitstellen, welches man mit dem DA-FormMaker in 5 Minuten erstellt hat. Nein, vielleicht auch aufgrund der nicht nachvollziehbaren Wichtigkeit, geht man hier bisher noch den konventionellen Weg. Das heißt, man druckt sich ein PDF-Formular aus, welche zum Glück bereitgestellt wird, füllt dieses aus und tütet es in einem Briefumschlag ein. Danach noch die Briefmarke mit der Zunge anfeuchten und auf dem Umschlag befestigen und dann ab damit in den nächstgelegenen Briefkasten. Zu richten ist der Antrag an das jeweils fürs Unternehmen zuständige Finanzamt. Man kann den Antrag auch formlos ohne das PDF-Formular stellen sogar angeblich per E-Mail; muss dann jedoch darauf achten, dass alle notwendigen Angaben enthalten sind.

Download Antragsformular

Während man bei Amazon die §22f-Bescheinigung als digitales Dokument hochladen soll, bekommt man vom Finanzamt die Bescheinigung in Papierform. Also muss man auch noch mal den Scanner bemühen.

Fazit

Digitales Deutschland…will mal Big Player in Künstlicher Intelligenz (KI) werden! Die elektronische Antragstellung ist zwar in Aussicht gestellt, aber Stand 2021 bisher noch nicht umgesetzt. Und auch wenn jeder dieser Arbeitsschritte kein riesen komplizierter Akt an sich ist, so ist anzuprangern, dass dieses Bürokratiemonster von der eigentlichen produktiven Arbeit abhält und die Nachweispflichten der Großen indirekt auch wieder bei den Kleinen abgeladen werden.

 

Allgemein

Latente Diskriminierung im Biathlon?

Wer den ansehnlichen und durchaus spannenden Sport Biathlon verfolgt, insbesondere den Damen-Biathlon, da dieser das über Jahrhunderte historisch geprägte Bild von Frauen und Waffengewalt auch in unsere moderne Zukunft weiterhin zivilisiert tradiert, ja, der wird feststellen, dass dieser Wintersport von einer gewissen Farblosigkeit geprägt ist.

Geht man durch die Reihen der ambitionierten Läuferinnen und Läufer bzw. genderkorrekt der, die, das Laufende, kann man erkennten, dass der winterliche Breitensport ein krasses Problem mit den Breitengraden hat. So muss man konstatieren, dass die überwiegende Anzahl der Biathletinnen und Biathleten der nördlichen Hemisphäre angehören. Schaut man sich darüber hinaus noch die Teilnehmer aus den skandinavischen Ländern genauer an, so blickt man bei der größeren Mehrheit in blaue Augen auf einen blonden Schopf. Eine solche Dominanz der nord-westlichen Welt im Biathlon wirft gravierende Fragen auf. Werden hier bewusst oder unbewusst Teilnehmer aus Namibia, Libanon oder Brasilien systematisch vom Biathlon-Weltcup und den Weltmeisterschaften ausgeschlossen? Werden die Teilnahmebedingungen absichtlich so hochgesteckt, so dass Teilnehmer, die keinen direkten Zugang zum Schnee haben, von vornherein ausgeschlossen werden, wo doch gerade bestimmte Länder große Qualifikationen und Treffergenauigkeit beim Schießen mitbringen. Und warum gibt sich der Biathlonsport nicht so weltoffen wie der Fußball?

Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Hier ist ein grundlegendes Umdenken erforderlich, welches den Normen und Werten des 20. Jahrhundert in einer globalen, homogenisierten Welt („Alle sind gleich, aber jeder darf sein, wie er will“) entspricht. Es sollten aktiv willige und engagierte Wintersporttreibende aus den südlichen Ländern gefördert werden, zum Beispiel durch Export der entsprechenden Kleinkaliberwaffen sowie der passenden Ski-Ausrüstung. Auch der kostenfreie Export von Schnee und Eis sollte auf Machbarkeit geprüft werden, um den südlichen Ländern auch ein Training unter realen Bedingungen zu ermöglichen. Natürlich stellt uns das vor neue Probleme, wo der Schnee auch hierzulande immer knapper wird und die warmen Winter dafür sorgen, dass die Heizungsbauer ihre Werbebudget kürzen müssen. Doch es muss zwingend etwas unternommen werden, um den anhängigen Makel und Vorwurf einer latenten Diskriminierung von anderen Nationen im Wintersport entschlossen entgegenzuwirken.

Fazit

Die oft kargen und von weiß-in-weiß geprägten Winterlandschaft, in welcher sich die blassen Biathletinnen oder die fahlen Biathleten maximal durch die schrille Reklame von irgendwelchen Heizungsbauern abhebt, ist anzuprangern und es würden ein paar weitere bunte Farbtupfer dem Sport neue überraschende Impulse einhauchen.