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15% Autofahren und die Grünen

Wenn die Grünen ihre Thesen raushauen, habe ich immer das Gefühl, dass es nur um das Gefühl, weniger um Fakten geht. So auch bei Jörg Spengler, laut Twitter-Bio:

Verkehrswende | Klimaschutz | Städte für Menschen – Bezirksausschussvorsitzender und Radverkehrsbeauftragter für Bündnis 90/Die Grünen in Au-Haidhausen

Dieser hat Folgendes rausgehauen:

Die meisten Autofahrten sind kürzer als 10 km und können durchs Fahrrad ersetzt werden. Für längere Fahrten gibt es die Bahn. Letztlich sind wahrscheinlich nur 15% der Autofahrten wirklich nötig, 85% sind Bequemlichkeit. #Verkehrswende #Autokorrektur

— Jörg Spengler (@joerg_spengler) August 28, 2022

Ob er die Regel selbst befolgt weiß ich nicht. Grüne sind da nicht so und fliegen schonmal mit dem Helikopter zur Wanderung und empfehlen dann anderen statt Dusche den Waschlappen. Auch bei anderen Grünen hat man nicht das Gefühl, dass diese sich sportlich betätigen.

Die meisten Leute wollen nicht durchgeschwitzt in der Arbeit ankommen, oder komplett nass, wenn es regnet. Duschen in der Arbeit ist ja auch gerade nicht gern gesehen, bleibt der Gruppenwaschlappen. Im Winter ist Radfahren oft gefährlich, da die Lokalpolitik die Radwege nicht räumt.

Auch wenn ich mit dem Rad zur Arbeit fahre, nehme ich für den Einkauf dann doch das Auto, genauso wie für andere Dinge. Mit der Bahn zu Ikea und Möbel abholen ist weiterhin schwierig. Ich fahre gern Bahn, aber es muss passen und hat nichts mit der Entfernung zu tun, sondern mit den jeweiligen Anforderungen. Und ansonsten wäre es schön, wenn man jeden einzelnen einfach selbst entscheiden lässt, was für ihn in der jeweiligen Situation passt.

Wir prangern dies an!

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