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Warntag in Deutschland, das war wohl nichts

Ein bundesweiter Warntag zum Testen der Warnsysteme, ob alles klappt im Ernstfall. Und? Natürlich klappt es nicht.

Wenn ich eine Behörde nennen müsste, welche in Deutschland noch funktioniert, mir würde nur das Finanzamt einfallen. Diese schaffen es immerhin die Vorauszahlungen rechtzeitig abzubuchen. Sonst? Sieht es eher Mau aus. In Berlin können Richter nicht mehr arbeiten und überlegen ernsthaft zu Windows 95 zurückzuwechseln.

So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der erste deutsche Warntag richtig in die Hose ging. Sirenen heulten nicht, weil kaputt oder nicht mehr vorhanden. Push-Nachrichten über Warnapps kamen nicht, wobei ich kaum jemanden kenne, der diese Apps überhaupt installiert hat.

Fun Fact: Bayern ist wohl schuld, dass in Berlin niemand gewarnt wurde, da Bayern eine eigene Warnung losschickte und die des Bundes blockiert hatte.

Allerdings habe ein Bundesland entgegen der Absprache eine eigene Warnung über die App versendet. Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll es sich dabei um Bayern handeln. Der Alleingang des Bundeslandes hatte zur Folge, dass die Warnung des BBK blockiert wurde.

Man stelle sich nur eine echte Katastrophe vor, bei der man sich nicht absprechen kann. Immerhin der Postillion konnte rechtzeitig warnen.

Und sonst? Auf Twitter wurde wie üblich viel geschimpft.

Die Redaktion hat einen Vorschlag: in Zukunft verteilen wir die Warnungen einfach über WhatsApp-Kettenbriefe. Die bekommt dann am Ende jeder.

Wir prangern das alles an!

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