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RBB verschiebt Sondersitzung

Neues vom RBB! Wirklichen Enthusiasmus bei der Aufarbeitung des RBB-Skandals gibt es beim RBB nicht wirklich.

Erst bedienen sich Intendantin und Co in Millionenhöhe, anschließend wird man Rechtsberatern noch ein paar Millionen hinterher, damit diese den Skandals “aufarbeiten”.

Zu dem Thema sollte nun ein Sondertreffen stattfinden. Der Rundfunkrat sollte tagen, musste aber die Sitzung bereits nach wenigen Minuten abbrechen. Es haben sich nicht genug Leute bequemt, auch hinzugehen.

Lokale Medien berichteten teils mit Befremden über den Vorfall. Die in Cottbus erscheinende „Lausitzer Rundschau“ zitierte den SPD Landtagsabgeordneten Erik Stohn, der selbst Mitglied im Rundfunkrat ist, mit der Erklärung, dass offenbar mehrere Teilnehmer wegen der „Grünen Woche“, einer bekannten Berliner Messe, die quasi gegenüber vom Berliner RBB-Sitz stattfindet, im Stau gesteckt oder sich wegen der Verkehrsverhältnisse gar nicht auf den Weg gemacht hätten.

Die Teilnehmer waren also schlicht zu faul ihre Pflichten wahrzunehmen. Andere wollten per Videokonferenz teilnehmen, aber die Verbindung kam nicht zu Stande. Digitalisierung am Limit.

Das wird alles nix mehr, wir prangern dies an.

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Neues vom RBB: 1,4 Millionen für Rechtsberater

Nachdem die RBB Führungsriege sich nachhaltig aus der Kasse bedient hat, geht es nun um schonungslose Aufarbeitung. Und ist teuer! 31 Rechtsanwälte mit Stundensätzen von 250 bis 500 Euro arbeiten die Sache nun auf. Bezahlt werden darf dies von den Gebührenzahlern. Anderer Leute Geld gibt sich eben immer noch am leichtesten aus.

“Der Beitragszahler bezahlt die Aufwendungen für die Anwälte, die letztlich einen erheblichen Anteil die Arbeit der Staatsanwaltschaft übernehmen, die also Material sammeln für die Staatsanwaltschaft, die normalerweise die Staatsanwaltschaft, die durch den Steuerzahler bezahlt wird, selbst sammeln müsste”

Wahrscheinlich wäre es am Ende einfach billiger, wenn wir die Korruption einfach laufen lassen. Interessant ist, dass der Bericht exklusiv bei ARD kommt. Die gehören doch alle zusammen, warum kann hier jemand auf den Tisch hauen?

Wir prangern dies an!

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Neues vom RBB: Chefetage bald leer

Beim RBB kommen immer mal wieder neue Einzelfälle ans Licht. Aktuell wurde die juristische Direktorin Susann Lange gekündigt. Fristlos!

Lange soll einen Leitenden Mitarbeiter für sieben Jahre freigestellt, ihm aber weiter Gehalt gezahlt haben. Offenbar sollte der Manager abserviert und gleichzeitig ruhiggestellt werden. Geld ohne Leistung, auf Kosten der Beitragszahler!

So leicht geht das, wenn es nicht das eigene Geld ist. Aber es kommt noch besser:

Für das Jahr 2018 soll Lange selbst eine zu hohe Prämie kassiert haben. Zu 198.000 Euro Grundgehalt erhielt sie zuletzt 38.000 Euro Bonus. Die Chef-Juristin ist seit Oktober freigestellt.

Dazu kommt:

Nach B.Z.-Informationen rechnet der RBB mit einem Rechtsstreit gegen Lange um ihr pompöses Ruhegehalt. Bis zum Renteneintritt stehen ihr laut Vertrag rund 1,7 Mio. Euro zu – ohne Inflation. Intendantin Vernau will Lange zum Verzicht bewegen, ihr im Gegenzug einen Teil ihres Gehalts der nächsten Jahre zahlen.

Hier eine Million, da eine Million, da kommt am Ende richtig was zusammen:

Mit Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus (53) hat der Sender schon einen ähnlichen Deal gemacht: Verzicht auf 1,6 Mio. Ruhegeld – dafür erhält der Vize-Intendant (geht Ende Januar) noch die Hälfte seines Gehalts bis zum eigentlichen Vetragsende, rund 430.000 Euro.

Mit der ehemaligen Intendantin Schlesinger gibt es wohl auch noch keine Einigung. Da wird man am Ende wohl auch noch zahlen dürfen.

Wer weiß, wenn dieser grobe Unfug nicht wäre, würden am Ende vielleicht 5 Euro Rundfunkgebühr reichen.